Beschreibung

Seit Anfang 2014 wird die Datenbasis des KfW/ZEW-Gründungspanels unter dem neuen Namen Mannheimer Gründungspanel als Kooperation von ZEW und dem Verband der Vereine Creditreform fortgeführt. Dadurch wird ein Datensatz mit Angaben zu jungen Unternehmen weiterentwickelt, der die Anwendung panelökonometrischer Methoden zur adäquaten Modellierung der individuellen Heterogenität von Unternehmen erlaubt. Einmal jährlich etwa 5.000 junge Unternehmen aus allen Branchen zu befragt. Die Erhebung der Daten erfolgt über computergestützte telefonische Interviews („computer-aided telephone interviews“, CATI) durch das Umfragezentrum Bonn (uzbonn). Die durchschnittliche Länge eines Interviews beträgt ca. 20 Minuten.

Mit dem Mannheimer Gründungspanel sind fundierte Analysen der zeitlichen Entwicklung von neu gegründeten Unternehmen möglich. Daneben besitzt das Gründungspanel aufgrund der hohen Zahl der im Durchschnitt pro Befragungswelle enthaltenen Unternehmen auch ein großes Potenzial für Querschnittsanalysen. Das hohe Analysepotenzial gründet auch darauf, dass die Hälfte der im Rahmen des Mannheimer Gründungspanels kontaktierten Unternehmen den technologie- und wissensintensiven Branchen des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors angehört. Dies erlaubt differenzierte Untersuchungen dieser für die Dynamik und internationale Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften besonders wichtigen Gruppe von Gründungen.